Das Tape Switchboard wurde von Steve Rickard (The Camberwell Now) entwickelt und funktioniert ähnlich wie ein Sampler (bzw. ein Mellotron): über eine Tastatur (8 Tasten) und ein nachgeschaltetes Mischpult lassen sich die Kanäle von 4 Stereo-Kassettendecks primitiv steuern (an/aus). Weiterlesen …
Emanzipation stammt von dem lateinischen emancipare: einen »Sklaven oder erwachsenen Sohn« aus dem mancipium, der »feierlichen Eigentumserwerbung durch Handauflegen«, in die Eigenständigkeit zu entlassen. Weiterlesen …
Herausgeber Robin James bietet mit dem Buch »Cassette Mythos« (Autonomedia, New York 1992) einen umfassenden Überblick – vorwiegend über die US-Cassettenszene, aber auch den D.I.Y.-Ethos. In über 50 durchweg lesenswerten Beiträgen äußern sich Protagonisten der Kassettenszene zu ihrem Tun, ihren Tools, ihrer Motivation etc. Weiterlesen …
»Die Bibliothek der Freien existiert seit Dezember 1993. Wir sammeln libertäre Publikationen und Archivalien aus allen Zeiten und in allen Sprachen.« Weiterlesen …
»Ein Dilettant (ital. dilettare aus lat. delectare »sich ergötzen«) ist ein Nicht-Fachmann, Amateur oder Laie. Der Dilettant übt eine Sache um ihrer selbst Willen aus, also aus privatem Interesse oder zum Vergnügen. Dabei mag er durchaus vollendete Kenntnisse und Fähigkeiten erlangt haben. Weiterlesen …
Als Kurzform von »Magazin(e)« hat sich Mag als Äquivalent zu Zine erwiesen: Der Begriff PDF-Mag ist gebräuchlicher als PDF-Zine. Weiterlesen …
Der Begriff der Subkultur (»Unterkultur«) ist ein seit den 1940er Jahren in der Soziologie verwendeter Terminus, mit dem eine bestimmte Untergruppe der sozialen Akteure einer Kultur beschrieben wird, die sich im Hinblick auf zentrale Normen deutlich von der »herrschenden« Kultur abgrenzen. Weiterlesen …
»Als counterculture (dt. Gegenkultur) wird eine Kultur bezeichnet, die sich in Widerspruch zu herrschender Kultur definiert. Eine typische Gegenkultur ist Punk. Weiterlesen …
Eine Community (engl. »Gemeinschaft« […]) ist eine Gruppe von Personen, die gemeinsames Wissen entwickelt, Erfahrungen teilt und dabei eine eigene Identität aufbaut. Communitys profitieren von dem Grundsatz, dass alle Teilnehmer zum Erfolg beitragen, indem sie ihr Wissen einbringen. Weiterlesen …
»Die Musikverwertungskette weist durch die neuen digitalen Informationstechnologien zunehmend Brüche auf. Über Onlinedistributoren wird der traditionelle Groß- und Einzelhandel umgangen. Durch das Internet ist es dem Künstler grundsätzlich möglich, sein Zielpublikum ohne Einschaltung von Absatzmittlern zu erreichen. Der Wegfall von ganzen Gliedern in der Verwertungskette bezeichnet man als Disintermediation. Vor allem durch das Internet entstehen wegen der geringen Transaktionskosten und der Unabhängigkeit des Mediums von Raum und Zeit neue Intermediäre.« Weiterlesen …
Zusammengesetzt aus »Tape« und »Magazine«. Unter ähnlichen Umständen wie ein Fanzine hergestellt, aber mit einem akustischen Endprodukt, in diesem Fall Compact Cassette. Weiterlesen …
The Classic Software Preservation Project (CLASP) was founded by the Internet Archive in January 2004 to help permanently archive classic, obsolete retail software from the late 1970s through the early 1990s.
There are tens of thousands of videogames, utilities, and other programs which are in danger of being lost forever, because they’re stored on fragile magnetic media, which has a life of anywhere between 10 and 30 years. Therefore, the Archive is working to acquire copies of original consumer software of that era, then, with the help of our technical partners, making perfect digital copies of these rapidly decaying floppy discs. We will then lock the data away in our vaults for safekeeping, until either the copyright expires on the titles in question, or the companies who own the rights to the software make the titles freely available. Weiterlesen …
»Audio (lat. ich höre, von audire hören) wird als Bestandteil von Wörtern verwendet, die mit Hören oder Tontechnik zu tun haben (z. B. Audioanlage, Audiometer, Auditorium).
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Das Ziel von POOL/LOOP, dem Nachfolger von COPY! und Netlabelfestival, ist die lustvolle und aktive Auseinandersetzung mit zeitgenössischer elektronischer Kunst und Musik. Es wird Krachen, Klicken, Wummern, Dröhnen, Säuseln, Quietschen und Fiepen. Es darf gebastelt, geschnitten, gesägt, gelötet, getanzt, gefeiert und gebadet werden.
Das Festival findet vom 2.–4. Juli statt in der Roten Fabrik Zürich, Schweiz.
–> Festivalwebsite unter www.pool09.ch
Weblabel ist eine Zusammensetzung der Begriffe »Web« (=Internet) und »Label« (=Veröffentlichungsplattform für Tonträger u.ä.).
Das Wort Label, im Kontext von Tonträgern, stammt aus dem Englischen und bezeichnete ursprünglich den Aufkleber in der Mitte der Schallplatte. Neben möglichen inhaltlichen Angaben (zu Album, Titel, Interpret, Dauer etc.) fand sich auf dem Label mindestens der Name oder Schriftzug der Firma, die die Platte veröffentlicht hat. Weiterlesen …